MMXVI Architekturbüro - Architektonische Lösungen für Projekte in der Schweiz und im Ausland

Der Anspruch nach einer einzigartigen Erfahrung der räumlichen Opulenz lässt eine Architektur entstehen, die sich nicht nur über Aussicht und Ausstattung auszeichnet, sondern selbst zum Anziehungspunkt wird.
Wettbewerb Erweiterung des Parkhotel Bad Aibling - 1. PREIS
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Der bestehende Zwischenraum wird zur erlebbaren Parklandschaft und mit einem neuen Fussweg zugänglich gemacht. Entlang des Weges entstehen zehn ikonographische Suiten deren Innenräume individuelle räumliche Erlebnisse schaffen.
0033

Wettbewerb Erweiterung des Parkhotel Bad Aibling - 1. PREIS

Junior Suite auf zwei Geschossen mit Blick in den ParkEine Übersicht der verschiedenen Suiten-Typen  Axonometrie der neuen Wegführung und der neuen SuitenDie neue Parklandschaft mit Suiten verkleidet in Holzschindeln Situationsplan der gesamten Hotelanlage, mittendrin die neuen Suiten
0033 Erweiterung B&O Parkhotel, Bad Aibling
Kategorie
Hotel
Standort
Bad Aibling, DE
Zeitraum
Wettbewerb 2021, Ausführung 2021-
Die Suiten unterscheiden sich alle in Form und Lage. Nach Außen bildet ihre Form eine einprägsame Erscheinung in der Landschaft. Die Raumskulpturen im Schindelkleid ähneln sich, sie sind als serielle Unikate zu verstehen. Ihre Positionierung ist szenografisch aufeinander abgestimmt. Für die Fussgänger auf dem Weg eröffnen sich stetig wandelnde Blicke auf die Suiten.Die charakteristische Formensprache und die gezielte Lichtführung prägen die Innenräume. Das individuelle räumliche Erlebnis jeder Suite ist Anziehungspunkt für die Gäste. Auf den Rundungen der Decken und Wände ändern sich die Licht- und Schattenverläufe während des Tages.
Die Tagesschule ist das Wohnzimmer der Schülerinnen und Schüler auf dem Schulgelände. In diesen Räumen ist das Essen in der grossen Gruppe ebenso möglich wie ein kleines Nickerchen. Ausserhalb der Schulzeiten steht das Gebäude den Vereinen des Dorfes als Treffpunkt und Veranstaltungslokal offen.
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Neubau Tagesschule, Orpund

Das geschwungene Dach der Tagesschule folgt dem natürlichen Verlauf der SpielwieseDer Haupteingang blickt in Richtung Westen zum PrimarschulcampusDie geschwungene Decke in roter Farbe fasst alle Räume unter sich zusammenDie Farbe des Gartens spiegelt sich in der schimmernden DeckeErdgeschossgrundriss mit dem Hauptraum für die Kinder sowie die angrenzenden NebenräumeObergeschossgrundriss mit der Weiterentwicklung des Hauptraumes sowie dem Spielgruppenraum und dem BüroDer Auftakt zum Primarschulcampus an der Schulhausstrasse in OrpundDie Rückwand aus Birkensperrholz macht den Übergang zwischen dem Erdgeschoss und dem Garten eine Ebene höherGebäude, Wege und Aussenplatz als Komposition im GartenLängsschnitt den Hauptraum mit Gartenanbindung im Erdgeschoss wie auch im ObergeschossHolzmodell 1:50 aus Pappelsperrholz und massivem Ulmenholz
0021 Neubau Tagesschule, Orpund
Kategorie
Bildung
Standort
Schulhausstrasse 17, 2552 Orpund
Zeitraum
2018-2020
Status
Realisiert
Die Gemeinde Orpund erweitert ihr Angebot um eine Tagesschule am südlichen Ende des Schulareals. Mit seinem öffentlichen Charakter signalisiert das neue Gebäude den Auftakt zum Schulgelände und flankiert zusammen mit dem länglichen Schulzimmertrakt der Primarschule die Spielwiese auf der strassenabgewandten Seite. Die Tagesschule ist das Wohnzimmer der Schülerinnen und Schüler auf dem Schulgelände. In diesen Räumen ist das Essen in der grossen Gruppe ebenso möglich wie ein kleines Nickerchen. Ausserhalb der Schulzeiten steht das Gebäude den Vereinen des Dorfes als Treffpunkt und Veranstaltungslokal offen. Die Flächen, die den Betrieb ermöglichen, finden ihren Platz im Sockelgeschoss des bestehenden Fuhrerhauses, das von seinem in die Jahre gekommenen Aufbau aus Holz befreit wurde. Die Haupträume kommen auf und neben dem bestehenden Gebäudeteil zu liegen. In einer grosszügigen Geste schwingt sich das Dach über dieses offene Raumgefüge. Begünstigt durch die Hanglage können die Schulkinder von beiden Ebenen auf die umgebende Wildblumenwiese gelangen.
Die digitale Anzeigetafel, Artikelnummer 4-28R, stand bis 2013 auf dem Dach des SBB-Güterschuppen 9 an dessen Stelle heute Hochhäuser in den Himmel ragen.
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Installation architekturSCHWEIZ19 Kosmos, Zürich

Die Digitale Anzeige steht vor dem Kosmos zwischen den Bauten der Europaallee in ZürichSchwarzes Metall und leuchtend rote Schrift verleihen dem Objekt eine Präsenz im ZwischenraumTemperatur und Zeit werden abwechslungsweise angezeigt
0023 Installation architekturSCHWEIZ19 Kosmos, Zürich
Kategorie
Ausstellung
Standort
Kosmos, 8004 Zürich
Zeitraum
seit 2019
Der Beitrag für die Ausstellung „architekturSchweiz19“ beschäftigt sich mit Symbolen des Wandels und bringt ein solches zurück in die Europaallee. Die Architektur der Städte und Dörfer wird ergänzt von einer Vielzahl an Ausstattungsgegenständen: Altglascontainer, Fahrradständer, Werbetafeln und so weiter verleihen den Zwischenräumen ein unverwechselbares Antlitz. Obwohl zumeist als anonymes Industrieprodukt ohne kulturellen oder gestalterischen Anspruch hergestellt, schreiben sie sich bei vielen Stadtbewohnern tief ins Gedächtnis ein und prägen die Identität der Stadträume. Die digitale Anzeigetafel, Artikelnummer 4-28R, stand bis 2013 auf dem Dach des SBB-Güterschuppen 9 an dessen Stelle heute Hochhäuser in den Himmel ragen. Die Anzeige leuchtete aufs Gleisfeld und informierte die Zugreisenden über Zeit und Temperatur.  Heute steht sie - in Koexistenz mit den Gebäuden der Europaallee - für die räumliche und soziale Veränderung ihres einstigen Standorts.
Zwei Zeilenbauten aus der Nachkriegszeit werden mit je sechs Wohnungen aufgestockt, die sich der räumlichen Vielfalt unter dem Giebeldach bedienen.
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Dachaufstockung Lischenweg, Biel/Bienne

Vier verschiedene Wohnungstypen als Axonometrien dargestelltQuerschnitt durch beide Zeilenbaute mit den neuen DachgeschossenDer sechs Meter hohe Innenraum bietet eine überraschende GrosszügigkeitDie zwei Häuser sind nahe verwandt aber die Unterschiede führen zu diversen RaumerlebnisseDunkelgrün lasiertes Holz lässt das Neue vom Alten unterscheiden
0009 Dachaufstockung Lischenweg, Biel/Bienne
Kategorie
Wohnen
Standort
Lischenweg, Biel/Bienne
Zeitraum
2017-2019
Status
Projektiert
Die Kaltdächer von zwei Zeilenbauten aus der Nachkriegszeit werden abgebrochen und jeweils durch einen doppelgeschossigen Dachneubau ersetzt. Die bestehenden Zeilen sind auf den ersten Blick gleich, unterscheiden sich aber in ihrer Breite und im Erschliessungstyp. Diese Voraussetzung führte zu zwillingsgleichen Aufstockungen: sie sind nahe verwandt, aber keine Kopien. Der räumliche Reichtum, den das Wohnen unter dem Dach bietet, ist verblüffend. Im nördlichen Haus münden schmale hohe Erschliessungszonen in Wohnräume, die sich über die gesamte Breite des Hauses erstrecken und bis unter den Giebel reichen. Im Gebäude am Kutterweg, südlich davon, besetzt die Galerie das Zentrum der Wohnung, von dort blickt man über den hohen Wohn- und den Essraum nach draussen. Die Gauben auf dem Galeriegeschoss haben fast die Abmessungen eines Zimmers, dort kann man sich, mit Blick auf die Bäume, der Arbeit oder dem Müssiggang widmen.
Ein Umbau in Bern, der durch die zeitgemässe Anforderungen der Bauherrschaft an das Haus und die gleichzeitige Wahrung des Denkmals subtile Momente erfährt.
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Umbau an der Niggelerstrasse, Bern

Das Volumen des Treppenkörpers ragt ins Bad hineinDer Erdgeschossgrundriss mit einer radialen raumabfolgeDie neue Verteilung der Zimmer bewirkt eine klare ErschliessungsfigurDer Raum im Dachgeschoss zeichnet sich durch seine Grosszügigkeit ausEine zentrale Erschlissungsfigur verbindet vier Geschoss jeweils mit anderen MittelnDie alte Treppe wurde bis ins letzte Detail renoviertDie neue Stahltreppe verbindet Obergeschoss und DachgeschossDas Esszimmer und der Salon bilden zusammen den WohnbereichSubtile Details unterscheiden den Originalausbau von den neuen Eingriffen
0018 Umbau an der Niggelerstrasse, Bern
Kategorie
Wohnen
Standort
Bern
Zeitraum
2017-2021
Status
Realisiert, 1. Phase
Ein Umbau in Bern, der durch die zeitgemässe Anforderungen der Bauherrschaft an das Haus und die gleichzeitige Wahrung des Denkmals subtile Momente erfährt.Das 100-jährige Haus steht an einer Strassenecke in einem malerischen Berner Quartier. Vom Garten bis unter das Dach stapeln sich die drei Wohngeschosse der jungen Familie. Eine Kombination aus der altehrwürdigen Holztreppe und einer geschweiften Ergänzung aus filigranem Stahlblech verbindet die Geschosse. Stockwerk um Stockwerk nimmt die Eingriffstiefe zu und die Prinzipien der Raumbildung verändern sich. Im Erdgeschoss werden die ursprünglichen Merkmale des Hauses um die bis anhin fehlende Grosszügigkeit ergänzt. Die neuen Durchblicke überlagern sich mit der charakteristischen Kammerung. Hier bleibt der Charakter des alten Hauses am stärksten spürbar. Eine Etage höher - und ein ganzes Stück privater - teilt der neue Korridor das Geschoss in vier ähnliche Teile. Durch die Lage der neuen Treppe finden die Räume ihren Gebrauch. Ganz zuoberst unter der eigenwilligen Dachform liegt ein luftiger Raum, dessen pyramidale Konturen durch den Eingriff herausgeschält werden. Die Pfosten und Balken der Dachkonstruktion beleben und durchbrechen diese strenge Form. Nach aussen zeichnet sich der Raum durch eine ausladende, runde Öffnung ab, die den einzigen subtilen Hinweis auf das Innenleben des alten Hauses liefert, das nun in der Gegenwart angekommen ist.
An den Wandscheiben quer zu den Achsen hängen die Gemälde in introvertierten Bereichen mit schmalen Lichtschlitzen.
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Erweiterung Joseph Albers Museum, Bottrop

Das Luftbild für den Vorschlag zeigt eine Weiterentwicklung der DiagonalverbindungenModellfoto mit zwei Blickachsen durch den AusstellungsraumDie Architektur bildet mit seinen Wandscheibe einen starken Kontrast zum BestandWandscheiben bilden die Ausstellungsräume und werden von den Achsen durchbrochenSeitliche Lichtschlitze lassen die Umgebung in den Innenraum durchschimmern
0004 Erweiterung Joseph Albers Museum, Bottrop
Kategorie
Museum
Standort
Bottrop, DE
Zeitraum
2016
Der Wettbewerbsbeitrag für die dritte Erweiterung des Museums verstärkt zwei Blickachsen aus dem Bestand, die die neuen Ausstellungsräume aufspannen und die Bilder Josef Albers in ein räumliches Prinzip überführen. In der Logik des bestehenden Ensembles setzt sich der Erweiterungsbau des Josef Albers Museums an den noch freien Platz am Weiher im Bottroper Stadtgarten und macht die Wasserfläche damit zum Mittelpunkt der Anlage. Zwei Achsen schliessen an die bestehenden Strukturen an und gliedern die neuen Ausstellungsräume. Die eine findet ihren Ausgangspunkt im Zenitallichtraum des Bestandesgebäudes, während die andere den bestehenden Umgang erweitert. An den Wandscheiben quer zu den Achsen hängen die Gemälde in introvertierten Bereichen mit schmalen Lichtschlitzen. Der Besucher bewegt sich in die Tiefe der Staffelung zum Panoramaraum am Park hin. Dieser komplettiert die beiden Achsen zum Rundlauf und bietet Platz für weniger lichtempfindliche Exponate. Die Cafeteria, die Seminarräume und die Museumslogistik im Erdgeschoss sind in derselben Schottenstruktur wie die Ausstellung darüber organisiert.
Die verbleibende, grosszügige Parklandschaft des Bruggerhorns vermag durch ihre Einzigartigkeit die Architektur zu diktieren.
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Strandbad Bruggerhorn, St. Margrethen

Die Liegewiese wird mit einem markanten Zeltgebäude ergänztTopografie und Architektur werden ein in der neuen BadeanlageEin Natursteinbelag zeiht sich vom Eingang bis zur LiegewieseSolarpanels decken das gesamte Dach ein
0024 Strandbad Bruggerhorn, St. Margrethen
Kategorie
Freizeit
Standort
Strandbad Bruggerhorn, 9430 St. Margrethen
Zeitraum
2019
Der Wettbewerbsbeitrag für ein Strandbad verteilt das geforderte Programm auf drei Volumen. Diese stehen in enger Wechselwirkung mit der Topographie. Die verbleibende, grosszügige Parklandschaft des Bruggerhorns vermag durch ihre Einzigartigkeit die Architektur zu diktieren. Sie fordert Gebäude, die in einer engen Beziehung zur Topographie stehen und so den vermeintlichen Widerspruch zwischen unverbautem Grün und Bauen im Park lösen. Auf drei präzise positionierte Volumen verteilt, wird die neue Anlage diesem Anspruch gerecht und weist den Gästen auf eine subtile Weise den Weg. Die lose angeordneten Gebäude und die unterschiedlichen Niveaus im Terrain bieten einen unmittelbaren Zugang zum Freiraum und rücken die Natur ins Zentrum. Die verbleibende, grosszügige Parklandschaft des Bruggerhorns vermag durch ihre Einzigartigkeit die Architektur zu diktieren. Sie fordert Gebäude, die in einer engen Beziehung zur Topographie stehen und so den vermeintlichen Widerspruch zwischen unverbautem Grün und Bauen im Park lösen. Auf drei präzise positionierte Volumen verteilt, wird die neue Anlage diesem Anspruch gerecht und weist den Gästen auf eine subtile Weise den Weg. Die lose angeordneten Gebäude und die unterschiedlichen Niveaus im Terrain bieten einen unmittelbaren Zugang zum Freiraum und rücken die Natur ins Zentrum.
Zwischen Dach und der abgestufen Betonfigur entfalten sich die Räume des Neubaus um den Fels.
0016

Villa Fels, Filzbach

Der Fels und die Betonstützwände morphen ineinanderDer Fels schützt den Aussensitzplatz des EinfamilienhausesDie Staffelung von architektonischen Elementen kreiert verschiedenartige RäumeDas starke Dach über dem dunklen Holz formt den Abschluss des Hauses
0016 Villa Fels, Filzbach
Kategorie
Wohnen
Standort
Filzbach
Zeitraum
2017-2020
Zwischen Dach und der abgestufen Betonfigur entfalten sich die Räume des Neubaus um den Fels. Lange Zeit lag der Fels, gefasst von Obstbäumen und Stützmauern, verborgen unter dem abfallenden Nordhang des Nüenchams. Die Domestizierung der Topografie schreibt ihm nun eine neue Funktion als raumordnender Hauptakteur im Bau des Einfamilienhauses zu. Eine Staffelung von Betonmauern lassen den steinernen Dauerbewohner von der Wiese her nur erahnen. Dahinter hält die flache Masse des Hauses die Siedlung auf Distanz und formt einen geschützten, fliessenden Raum zwischen Garten und gestufter Wohnfigur.